Jüngere Projekte
Maisto 1:18 Modell: Citroen 15CV
Dieses Modellauto wurde mir ohne Räder übergeben. Die Besitzerin wollte es für ihren Enkel wieder fahrtüchtig machen lassen. Während sich die Achsstummel und die Felgen problemlos auf der Drehbank herstellen liessen, war die Suche nach passenden Gummireifen etas aufwändiger.
Französische Empire-Kaminuhr
Diese antike Pendule wure mir zur Revision übergeben. Die ca. 200 jährige Uhr aus vergoldeter Bronce zeigt als Motiv eine ruhende Schäferin. Neben der Revision des typischen Pariser Uhrwerks habe ich die fehlenden Teile neu befestigt, respektive ergänzt: Eine Recherche im Internet hat gezeigt, dass die Schäferin ursprünglich einen Blumenkranz in den Händen hielt. So habe ich nach diesen Bildvorlagen einen neuen Blumenkranz hergestellt.
Schmidscher Wassermotor
Dieses Modell eines Wassermotors ist eines meiner jüngeren Projekte
Der ursprüngliche Konstrukteur des Wassermotors war der Zürcher Ingenieur Albert Schmid (1847 - 1915). Um 1870 forderte der Stadtrat von Zürich alle Maschinenwerkstätten auf, Muster von Wassermotoren mit einer Leistung von 1/3 bis 1/4 PS einzureichen. Albert Schmid's Maschine erwies sich als die Beste. Sein schieberloser Motor mit oszillierendem Zylinder erwies sich als so effektiv und robust, dass ihm seine Konstruktion den Namen "Motorenschmid" einbrachte, der bis zu seinem Ende blieb.
Ich war schon lange von Wassermotoren fasziniert und als ich bei der Firma Holzapfel in Winterthur auf Baupläne für ein Modell des Schmidschen Wassermotors stiess, baute ich dieses nach. Ich wählte aber einen Modellmassstab, aus dem ein Zylinderdurchmesser von 12 mm resultierte, da ich entsprechende Werkzeuge schon besass.
Die Wasserversorgung der Stadt Zürich betreibt übrigens immer noch einen Wassermotor, um das Quellwasser aus dem Lorzetal über die Baarburg nach Sihlbrugg zu fördern. Diese Installation befindet sich in der Nähe des Eingangs zu den Höllgrotten.
Aus der nachstehenden Animation geht das Prinzip des Wassermotors anschaulich hervor.
Modell einer Haubitze
Die Pläne für den Bau dieses Modells wurden den Neujahrsblättern 1789 und 1790 des Artillerie Kollegiums Zürich entnommem.
Der Modellmassstab ist ungefähr 1:10, das Kaliber des Modells beträgt 15 mm.
Zum Haubitzenmodell wurde schliesslich auch noch ein passender Protzwagen hergestellt und ein Holzpferd geschnitzt,
mitsammt Zaumzeug und Scheuklappen.
Kugelbahn Nr. 4
Im Laufe von 2022 habe ich neben mehr als 130 Reparaturen auch wieder einmal ein eigenes Projekt realisiert: Die vierte Kugelbahn zum Thema Turm der Rapunzel ist entstanden. Der Turm selbst besteht aus einem Kupferrohr, das in der Abwicklung bearbeitet und schliesslich von meinem Nachbarn, einem Spenglermeister rund gebogen wurde. Im Innern des Turms befinden sich auf jeder Etage Weichen, so dass der Weg der Kugeln ständig wechselt.
Ein Klick auf das Bild startet ein Youtube Video.
Karussell wieder hergestellt
Im Oktober 2023 wurde ich von einer Kinderarztpraxis angefragt, dieses wunderbare Karussell wieder in Stand zu stellen. Da es sich um ein grösseres, sehr fragiles Objekt handelt, musste ich die Reparatur vor Ort durchführen, respektive zwischen Arbeitsort und meiner Werkstatt hin und her pendeln, bis die filigrane Aufhängung wieder tragfähig war und das Karussell per Knopfdruck in Bewegung gesetzt werden konnte. Und hier das Karussel in voller Aktion (Youtube Video)
Im Frühjahr 2025 hat das Karussel erneut seinen Dienst versagt. Diesmal konnte ich die Reparatur nicht vor Ort durchführen und musste es mit fremder Hilfe von Zürich nach Dübendorf transportieren. In meiner Werkstatt wurde das Karusell dann vollständig zerlegt und restauriert. Insbesondere die Audioanlage und das Steuerpult mussten neu angeferigt werden.








